Bericht von Karl-Heinz Czierpka
Wieder eine Zentimeter-Schleuse, es ist die Nijkerkersluis, wieder im Kobination mit einer Brücke und wieder müssen Motorboote und Segler getrennt einlaufen, um den Straßenverkehr nicht zu stark zu behindern. Sie kommt gerade "zu Berg".

Nach 10 Minuten ist alles vorbei und wir sind unten - auslaufen. Allerdings: Wenn man Pech hat un einen "Hauptreisetag" erwischt mit richtig viel Verkehr, dann kann es hier...

...ganz schön lange dauern. Hier liegt dann alles voll mit schleusungsbereiten Schiffen und was hier keinen Plattz mehr findet, muss sich "draußen" aufhalten, sozusagen auf Reede und irgendwo seine Kreise ziehen. Bei unserer Rückfahrt lagen hier grob geschätzt Schiffe für etwa drei Schleusungsvorgänge und es kamen ständig neue hinzu. Der Almanaak schreibt denn auch gerade für die Randmeere: "Bij alle sluizen kunnen in de hoogseizoen lange wachttijden voorkommen door drukke recreatievaart" - und dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

Können manchmal Stunden kosten: Schleusen auf den Randmeeren