Bericht von Karl-Heinz Czierpka
Auch wir müssen an dem langen geraden Deich vorbei, der seit einigen Jahren von 19 Windrädern gekrönt wird, die heute, bei mäßigem Wind, ihrer Aufgabe nachkommen. Das Wetter ist nicht wirklich gut. Um sechs Uhr kam die Sonne an einem strahlend blauen Himmel hinter den Bäumen hoch, nun, gegen elf, hat sich alles zugezogen. Es ist warm, aber leider nicht sonnig.

Spakenburg - die Hafeneinfahrt ist gut zu erkennen. Ein schöner alter Ort, den wir vor vielen Jahren schon einmal besucht haben, berühmt bei den Freunden klassischer Schiffe, denn hier sitzt die berühmte Werft Nieuboer. Wenn man deren Gebäude am Hafen allerdings sieht, mag man es nicht glauben, aber es ist so: Diese Werft gilt als Geheimtipp bei den Freunden (und Eignern) von traditionellen Holzbooten.

Der Hafenn ist wie immer voll. Wer vorne keinen freien Platz findet, kann weiter hineinfahren, denn viele trauen sich nicht....

...den immer enger werdenden Kanal weiter durchzufahren. Rechts liegen die schönen Botter, die unterwegs mit ihren braunen Segeln immer wieder zum Fotografieren auffordern. Es geht noch weiter, aber....

....es wird auch noch enger! Hier darf keiner entgegen kommen, dennoch: Auch hier gibt es Plätze an der Kade und es lohnt sich vielleicht!

Jetzt ist langsam Schluss: Hier, direkt an der Botter-Werft Nieuboer ist die letzte Möglichkeit zum Wenden, aber auch die ist eng und man kann nur sehr vorsichtig zu Werke gehen und sollte sich nicht bei viel Wind in dieses enge Loch begeben!!!

Wieder raus aufs Eemmeer kommt die Mündung der Eem an Backbord, dahinter kann man den Ort Eemdijk erahnen, ebenfalls früher ein Küstenstädtchen, an der Mündung der Eem in die Nordsee. Bis nach Amersfoort kann die Eem befahren werden, ein gemütliches kleines Flüsschen. Leider keine Zeit - schade.

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