Kongress-Centrum oder was? Ute, die mit dem Fahrrad daran vorbeigefahren ist, hat eine andere, unbestätigte Vermutung: Gefängnis. Allerdings, solche Sicherheitseinrichtungen, kleine Fenster, Stacheldraht - auch moderne Treffpunkte wichtiger Leute präsentieren sich heute (leider) oft so. Müssen wir mal klären, auf jeden Fall sehr auffällig und nicht zu übersehen.

Ortsausgang Haarlem, letzte Schleuse, da schlägt er zu - der Hafenmeister. Mehrfach haben wir gelesen, dass Durchfahrt und Übernachten je nach Länge berechnet wird - doch nirgendwo wurde kassiert. Hier, bei der Ausfahrt aus der letzten Schleuse werden die Yachten gebeten, am Hafenamt anzulegen und zu bezahlen. Vier könnten dort festmachen, zwei können nur, weil sie viel Sicherheitsabstand brauchen, der Rest muss sehen, wo er bleibt. Nächste Überraschung: Wer über Nacht bleibt, braucht für die Durchfahrt nicht zu bezahlen: Die Tremonia kostet so 6,40 Euro Liegegeld, die 5,90 Euro Brückengebühr brauchen wir nicht zu bezahlen. Wer bleibt, macht also echt ein Schnäppchen. Auch ´ne Art von Wirtschaftsförderung.

Anleger am Hafenamt (links) in Haarlem
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