Bericht von Karl-Heinz Czierpka
Für uns war Alkmaar ein schöner Zwischenstopp und hervorragend zum Einkaufen geeignet: Ich habe Ute einfach an einem kleinen Anleger direkt am Winkelcentrum abgesetzt und kurze Zeit später wieder aufgenommen. Anlegen ist hier nämlich streng verboten und in Alkmaar achtet man sehr darauf, dass nicht falsch festgemacht wird. Als ich auf der Rückfahrt kurz an der Kade anlege und Ute fix zur nächsten Fischbude rüberläuft, kommt denn auch gleich der Hafenmeister. Aber er lässt sich überzeugen, dass es wenig sinnvoll wäre, im Hafenbecken zu kreuzen statt sich für ein paar Minuten vom Wind an die Mauer drücken zu lassen.

Anleger direkt an der Kade, auch hier wurden wir vertrieben - keine Verbotsschilder, mehrere Yachten liegen hier. Am ersten Abend hatten auch wir hier fest gemacht, bis schließlich eine junge Dame kam und uns freundlich aber bestimmt bat, wieder loszuwerfen, dies sein ein "Meldesteiger" - muss einem ja mal gesagt werden. Auf jeden Fall sollten wir aber bei ihr Liegegebühren bezahlen! Auf die Frage für welchen Liegeplatz wir denn nun bezahlen sollten, wurde uns dann die dritte Reihe an anderen Schiffen angeboten. Wir haben dankend abgelehnt und uns ein Stück vom Zentrum weg an eine ruhige Straße gelegt, zwischen den Booten der Anwohner lagen dort schon einige andere Sportboote. Sooo schön ist Alkmaar dann nun doch nicht!

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