Es kommen noch drei Schleusen, die 3e bis 5e Verlaat, zum Teil Doppelschleusen, von denen aber wohl nur noch eine Kammer in Betrieb ist.

Schiebetore gibt es, aber das ändert nichts am Kraftakt beim Schließen und bei der letzten Schleuse müssen die Kräfte wohl aufgebraucht gewesen sein, blieben die Tore zum Unterwasser halb geöffnet (oder halb geschlossen) - die Strömung sollte nach dem Öffnen der Schütze am Obertor den Rest erledigen - tat sie aber nicht!

Und der Langmut unserer Helfer hat sich dann, trotz aller Hinweise, am Ende doch gelohnt. Als sich nach mehreren Minuten heftiger Turbulenzen in der Kammer, endlich einer bequemte, zum Unterhaupt zu marschieren, da überwanden die alten Holztore die Reibung in den Scharnieren und bewegten sich - mit lautem Krachen schlugen sie zusammen und dann ging es aufwärts. Und das Motorschiff, dass direkt am Tor im Oberwasser fest gemacht hatte, bewegte sich auch und gab uns dadurch den Weg frei....

...zum letzten Akt - Abschied von den Schleusenwärtern und Verabredung für Montag zum nächsten Stück und dann nichts wie los...

...in den Yachthafen. Mittlerweile sind wir in Musselkanaal und dort gibt es einen großen Passantenhafen, eigentlich einen viel zu großen am Ende des Ortes. Abbiegen vom Musselkanaal vor der IJzerenklap und dann auf einem Stichkanal in die Zuiderdwarsplaatsen zum Hafen. Diese Namen - weil da Menschen am Musselkanaal ihre Häuser bauten, bekam die Siedlung den einfallsreichen Namen "Mussellkanaal".

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