Lausig kalt beginnt der nächste Tag, nur 10 Grad sind es und der Nebel liegt dick wie Watte auf den Wiesen. Aber es ist ja auch mal gerade fünf Uhr, also kein Beinbruch, denn wenig später....

...sieht die Welt schon freundlicher aus. Als ich mich um sieben aufmache, den Bäcker in Rütenbrock aufzusuchen zwecks Erstehung diverser knackiger Weizenbrotprodukte zum Frühstück, ja, da ist sie schon aufgegangen, unsere Sonne und es ist deutlich freundlicher draußen, obwohl natürlich alles noch nass ist vom Tau.

8.20 Uhr schallt die Stimme aus dem Off - per Lautsprecher erkundigt man sich bei uns "Was wollt ihr, wenn ihr gleich weiter wollt, dann müsst ihr den Arm heben" - ich stürze aus dem Boot und reiße den Arm hoch, direkt in die Video-Kamera. "Okay, es geht los" - Daumen hoch - "Gut, es geht gleich sofort los" Zwei Daumen hoch" - da sind wir dann ja mal alle gespannt.

Und tatsächlich, zehn Minuten später liegen wir schon alle in der ersten Schleuse. Die letzte Etappe hat begonnen. Über 15km werden wir nun auf dem Haren-Rütenbrock-Kanal fahren, 4 Schleusen und 11 bewegliche Brücken erwarten uns, am Ende waren wir mit einigen Wartezeiten gut dreieinhalb Stunden unterwegs.

9 | 10 | 11 | 12 | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27
Der Reisebericht ist Teil der Domain www.czierpka.de. Das Copyright liegt bei Karl-Heinz Czierpka, es gelten die im Impressum und in der Erklärung zum Datenschutz aufgeführten Grundsätze. Wir sind unterwegs mit dem Motorkreuzer Tremonia.