Frühstück beendet, alles gespült - aber es geht noch nicht los, denn die Bord-Waschmaschine hat durch Kurzschluss vor zwei Tagen fast das Boot abgefackelt und Sander muss eine neue ordern. Allerdings hadert er mit seinem Schicksal: Der Niedergang ist genau 58cm schmal und die 60cm-Standard-Maschinen sind daher nicht ins Schiff zu bekommen. Er muss in den sauren Apfel beißen und eine teure weil kleine Maschine aus der Sparte "schmal, schmaler, schiffstauglich" erstehen, die dann an den Kai geliefert wird. Mit Spannung sitzen wir an Deck, den letzten eigenen Waschmaschinentransport vor Augen und den Rückenschmerz noch in guter Erinnerung (steile Treppe, enger Durchgang, 1.400 Touren und schwer wie Blei). Wir sind gespannt, wie Sander und Arjen das Maschinchen über zwei andere Boote drei Meter tiefer in das enge Verlies auf der Vliegende Draeck bekommen werden.

Schon nach 10 Minuten ist das Teil verschwunden, die anderen Schiffe nutzen alle ihre Blöcke und Fallen und so wird die Maschine einfach über alle Hindernisse hinweg "eingeschwebt" - und schon ist sie verschwunden. Irgendwie praktisch!

Unsere Deckswache hat derweil andere Aufgaben - die auslaufenden Schiffe müssen schließlich genauestens beobachtet werden.
Infos über Harlingen

Mit dabei ist auch die Emmalis, Sytske Oosterhof und Ilmar Wessels, die sympatischen Skipper der Emmalis haben uns schon gestern Abend besucht und nun winken sie zu uns herüber. Gerne denken wir an den Törn mit ihnen zurück, vor einem Jahr waren zusammen auf Vlieland. Sytskes Glückssträhne beim nächtlichen Pocker ist noch in guter Erinnerung, hat die uns abgezogen....
Törn mit der Emmalis

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