Frühstück in Ruhrort - war das eine Nacht! Prasselnder Regen aufs Dach, immer wieder einlaufende Wellen vom Rhein, das alles hat meinen Schlaf doch mehr gestört als üblich - und nun stellen sich die schön anzusehenden Brötchen auch noch als latschige Schrippen dar - egal, den Espresso habe ich selbst gemacht und daran gibt es nichts auszusetzen. Der Blick nach draußen zeigt trübe Aussichten, dunkle Wolken ziehen niedrig über den Rhein, da hatte der Wetterbericht dann doch mal wieder Recht. "A Taste Of Honey" - Mr. Acker Bilk zaubert mit seinem unnachahmlichen Saxophon-Sound doch ein bisschen Sonne ins Frühstück und dann ruft auch noch Ute an - das wird ein guter Tag.

Noch etwas Platz bis zur Hochwassermarke I
Gegen Elf lege ich ab, etwas schwierig bei dem starken Wind, doch ich komme gut aus der Box, klare Fender und Leinen auf und laufe langsam in Richtung Rhein durchs Hafenbecken. Vier Kilometer stromauf sind es bis zum Aussenhafen und ich mache mich auf die andere Rheinseite, denn gegen die Fahrtrichtung fahren bei dem starken Verkehr und den Ausfahrten von Hafenmund, Hafenkanal, Ruhr und Parallelhafen ist mir zu gewagt, da gehe ich also lieber rüber auf die richtige Seite - außerdem kann ich dann auch gleich Fotos vom Homberger Eisenbahnturm machen...

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