Mein Ziel ist die Marina Duisburg im Innenhafen mit tollem Umfeld. Langsam motore ich in den alten Holzhafen, kurzer Plausch mit Hafenmeister Feddo Loer und dann mache ich fest. Kurz darauf kommt der Hafenmeister vorbei und will mich ans Stromnetz bringen, das habe ich aber schon geschafft (Erfolgreich durch das Menü der Anschlusssäule gesteppt und schon fließen die Elektronen - hier ist alles absolut High-Tech) und dann stellt er sich vor mit seinem Nick-Name, denn er ist auch aus dem boote-forum und weiß durch meinen aus Oberhausen abgesetzten Beitrag schon, dass ich wieder unterwegs bin und lädt mich auf einen Kaffee ein - in einer halben Stunde muss er die Klappbrücke am Marientor öffnen (Die Schiffe der Weißen Flotte kommen bei dem hohen Wasserstand nicht mehr durch) - bis dahin spinnen wir Seemannsgarn. Mein Standard-Kommentar: Die Welt ist - richtig - ein echtes Dorf!
Informationen über die Duisburger Yachthäfen

Drüben hinter dem Porthsmouthdamm lockt der Innenhafen in der Abendsonne mit der Speicherzeile, Duisburgs angesagtestem Viertel - "Location" sagt man heute in Deutschland zu einer solchen Konzentration von Schicki-Micki-Gaststätten - und Feddo lädt mich auf einen Mai-Tai ins Bolero ein. Und natürlich ist das Bolero nicht einfach eine Bar oder gar Kneipe: Sunshine Bar + Kitchen! Aha, jetzt wissen wir auch das. Das stark rumlastige Gesöff wird hier in der XXL-Version serviert, Feddos Kommentar "Einer ist ok, nach dem zweiten fährst du Karussell" - also sind wir auch bei einem geblieben.

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