Völlig neues Bild durch das Hochwasser, man kann vom Rhein aus die Boote sehen, sonst nicht möglich durch die Landzunge dazwischen - nun ragt sie man noch so eben aus dem Wasser.

Und auch der Blick vom Yachthafen auf den Rhein ist anders, man sieht die Schiffe vom Boot aus - dieser Blick aus der Gaststätte auf die alte Brücke ist immer möglich. Und es gibt eine ruhige Nacht mit der richtigen Einschlafmusik: Das Dröhnen der Schiffsdiesel, die gegen den Strom ihre Lasten bewegen müssen - viel intensiver also sonst - der Damm dämmt die Klänge der vielen Zylinder nicht wie sonst und die Maschinen müssen durch den stärkeren Strom mehr arbeiten - unnachahmlich, dieses Geräusch der langsam laufenden Schiffsdiesel, Musik eben...

Abends dann das obligatorische Zigeunerschnitzel im Clubrestaurant - aber das habe ich ja schon x-mal gelobt - einfach Klasse mit frischer Sauce und leckeren Beilagen. Unschlagbar (auch die Größe, negativ zu bemerken ist eigentlich nur, dass die Teller zu klein sind - mit den ersten Schnitten hat man Probleme....) - und auf dem Weg zurück zum Boot ein herrlicher Blick auf Hafen und den Strom. Schönes Wesel!

Und schon steht die Heimreise an - wir wollen über den Wesel-Datteln-Kanal WDK nach Datteln, von dort wollen wir, ohne große Hektik, die Stätte des Dammbruchs auf dem DEK besuchen und anschließend einen Abstecher nach Dortmund machen - einmal im Jahr muss die Tremonia ja nun schließlich ihren Heimathafen besuchen. Also los, die nächste Etappe ruft!
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