Und, völlig klar, auch hier gibt es ein Sicherheitstor, denn große Teile links und rechts des Kanals liegen tiefer.

In die Schleuse Henrichenburg komme ich relativ schnell. "Haben Sie Zeit?" fragt mich der Schleusenmeister über Funk und ich frage ihn, welche Konsequenzen ein "Ja" denn nun hätte und da lacht er los und verspricht mir, mich spätestens in einer halben Stunde zu schleusen, wenn sich bis dahin keine Talfahrt anmeldet - da kann man ja nicht meckern. Pünktlich ein paar Minuten vorher fragt er per Funk in die Runde - kein Talfahrer meldet sich. Also darf ich allein hinein in die Riesenschleuse. Bequemes Schleusen am Schwimmpoller und während ich die Leine im Auge behalte platzt die Bombe - nee, anders: kommt die Meldung, um genau 9.50 Uhr, an alle Schiffsfunkstellen und die Revierzentrale meldet ganz lapidar, dass die Schleusengruppe Herne vollständig gesperrt ist - im Oberwasser hat man eine Bombe gefunden!

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