Schönes Wetter - Badewetter - wer weiß das besser zu schätzen als ein sturmerprobter Labrador. Lenni lässt ja keine Pfütze aus, und obwohl er schon ein "älterer Herr" ist, wird er am Kanal zur echten Wassersau - da kann er nicht genug bekommen. Damit die Sauerei im Boot nicht zu groß wird, muss er sich danach abrubbeln lassen, doch auch das genießt er sichtlich!
Und dann relaxen - wenn der Diesel brummt und die Familie auf engstem Raum zusammen ist - na dann ist Lenni so richtig zufrieden, und nach dem ausgiebigen Bad auch rechtschaffend müde, langsam fallen die Augen zu - Sommer - das Leben ist schöööön.
Ach so, ich bin ja mit der Tür ins Haus gefallen - wir sind unterwegs mit dem Motorkreuzer
Tremonia, erster Kurztörn des Jahres, mal ein wenig schnuppern im Ruhrgebiet. Zuerst ist Dortmund dran, Heimathafen der
Tremonia und Heimatstadt der Familie. Also in Henrichenburg rauf und dann auf dem DEK weiter. Bei schönem Wetter heißt das natürlich: An der längsten Badewanne der Republik entlang. Die hier baden nicht, das Wasser ist ihnen noch zu kalt, die lassen nur die Muckis spielen.
Na, was geht denn hier ab? Ist das die angekündigte
Pornoparty - oder haben sich hier einfach mal wieder ein paar Heranwachsende einen ungestörten Aufenthaltsort auf einem Brückenkopf gesucht (und gefunden) - da kann sonst niemand hin, ohne Kletterpartie ist dieser Standort nicht zu erreichen.
Hoch die internationale Solidarität - wir haben mal eben einen Ball gerettet bzw. den Nachmittag der Jungs, denn deren Lieblingsspielzeug hatte sich in den Kanal verirrt (wohl Fehlpass oder so) - auf alle Fälle hat uns die Großfamilie mit Migrationshintergrund durch heftigen Beifall für unseren spontanen Einsatz (Wende, fast schon ein klassischer Williams-Törn) gedankt. So wird man Freunde!
Das neue Dortmund - bei Kilometer 3,8 überrascht eine neue Brücke in Blau-gelb - und die spontane Frage "Ikea?" beantwortet sich selbst, denn in der Tat heißt diese neue Querung
IKEA-Brücke und sie führt zu einem neuen Logistik-Standort Dortmunds. Dort, wo früher die Kundenbestellungen der Kunden aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden bearbeitet wurden entsteht nun ein zweiter Abschnitt, das Europalager - 170 europäische Häuser mit dem Elch werden von hier aus beliefert. Dortmund hat sich als Standort sogar gegen Rotterdam (!) durchgesetzt, ein ziemlicher Erfolg unserer quirligen Wirtschaftsförderer.
Spät am Abend zurück in Richtung Henrichenburg - die Sonne geht schon unter aber Henrichenburg schleust bis 22.00 Uhr.
Blutrot versinkt sie im Meer - falsch: Kanal - schönes Bild in Höhe Waltrop kurz vor Henrichenburg. Sonnenuntergänge sind eben nicht nur am Strand schön, auch vor Industriekulissen, Hochspannungsmasten und Fördertürmen macht unser Zentralgestirn eine echt gute Figur!
Nachts sind alle Katzen grau, kurz nach neun, wie versprochen bringt mich der Schleusenmeister noch nach unten. Die beiden grünen Lichter leuchten weit über den Vorhafen. Im Unterwasser angekommen ist es schon richtig finster, allerdings kommt der Mond heraus und so kann ich recht gut fahren. Außerdem: Die
Tremonia ist für Nachtfahrten gut ausgestattet: Zwei Scheinwerfer am Mast und vor allem die beiden Fernscheinwerfer, die sich ganz schnell vorn am Bugkorb montieren lassen bringen viel Licht vor das Schiff. Für Spezialaufgaben gibt es dann noch den Suchscheinwerfer auf dem Dach - das reicht!
Der nächste Morgen - Yachthafen Ribbrock in Waltrop am Datteln-Hamm-Kanal, Sommerliegeplatz der
Tremonia. Vorn der Große Parkplatz, hinter dem Hafenbecken der Campingplatz. Links ist die Brücke über die Hafenzufahrt zu erkennen, außerdem die Poller an der Spundwand für Kurzbesucher. Blick von der Kanalbrücke...
...und hier der obligatorische Gegenschuss - Blick auf die Kanalbrücke und das Hafenbecken.
Viel Betrieb an der Sliprampe - von hier aus ist alles möglich: WDK, DEK und RHK sowie DHK - in einer Stunde ist man in Lünen am Seepark, in zwei Stunden in Rünthe. Außerdem liegt die Hohe Mark im Bereich eines Tagesausfluges sowie das nahe Münsterland. Waltrop und Datteln liegen strategisch optimal für Menschen, die auch mal gerne für ein paar Stunden aufs Wasser möchten.
Des einen Freud... Die vielen Radfahrer müssen natürlich unsere Hafenzufahrt überwinden - und das fällt nicht allen leicht. Ist auch eine üble Plackerei so ein Rad, zumal noch mit Satteltaschen und vielleicht Gepäck, die Treppen nach oben (und dann wieder nach unten) zu wuchten. Aber anders geht es nicht.
Ebenfalls günstig: Steakhaus Yachthafen - mit schönem Biergarten und gutem Angebot ein attraktiver Anlaufpunkt für Skipper, Crew und natürlich auch die vielen Pedalritter. Alltags ein Mittagsbuffet zu unschlagbarem Preis - ausprobieren!
Natürlich residiert hier auch ein Club, es ist der Motor-Yacht-Club Waltrop e.V. - und der Vorsitzende Manfred Chlench verteilt gerade die Einladung zum Törn nach Dortmund an eine Crew - für ein schnelles Foto lächeln alle noch einmal in die Kamera.
Er hält hier alle Fäden in der Hand: Opa Ribbrock, wie er von allen nur genannt wird, strotzt in hohem Alter mit bester Gesundheit und lässt sich kein X für ein U vormachen. Wo immer etwas eine regelnde Hand erfordert ist er zur Stelle. Ich denke noch gerne an meine erste Begegnung mit ihm - damals wollte ich nach einem Liegplatz fragen und suchte einen über achtzigjährigen älteren Herren - und fand ihn schließlich, mit laufender Motorsäge auf einer hohen Leiter in einem Baum sitzend - "musste mal geschnitten werden, wächst ja alles zu" - eine solche Beweglichkeit wünsche ich mir in dem Alter auch noch.
Informationen Yachthafen Ribbrock Waltrop Und wer macht da den DHK unsicher: Schau an, Ralle, der alte Schwerenöter ist unterwegs, mit Melly und dem Zweitboot (Tom Dooly kommt erst später im Jahr zum Einsatz) - beim Extra-Schicht-Törn werden wir beide wiedersehen.
Extraschicht - Extra-Tour nach Dortmund inkl. Einweihung Wasserwanderraststeg (Mit Ralf und Melly!!) Szenenwechsel - Rhein-Herne-Kanal - im Frühling - so schön kann es mitten im Pott sein - und die Gegend um Castrop ist nun nicht gerade als Naturidyll verschrien..
Tanken beim AMC - da liegt doch dieses
Phantom am Kai - sieht ja wirklich witzig aus, witzig und aggressiv mit der roten Blende ringsum und dem frechen Bug.
Der Kran hat viel Arbeit - der AMC unterhält hier mitten im Revier einen der großen Yachthäfen. Die gesamte Infrastruktur inkl. Tankstelle, Kran, Werkstatt, Sattlerei - und natürlich auch einer guten Gastronomie - alles da. Und alles als Verein gestemmt, das ist schon eine bewundernswerte Leistung.
Yachthafen AMC in Castrop-Rauxel Tja, und da liegt noch ein erwähnenswertes Wasserfahrzeug, ein Großmotorgüterschiff mit 109,95m Länge und 11,45m Breite - so sehen sie aus, die Schiffe, für die unser Kanalnetz derzeit ausgebaut wird (und für den dazu passenden Schubverband mit 185m). Die
Ursula Valentin ist ein Tankschiff der Reederei Jaegers.
Die technischen Daten sprechen eine klare Sprache, wobei viele der 110-Meter-Schiffe bereits für eine Verlängerung vorbereitet sind, 135 Meter sind dann durch eine kleine Operation drin.
Schwesterschiff Julius Rüttgers mit gleichen Abmessungen - beide Pötte liegen am Rhein-Herne-Kanal in Höhe Castrop-Rauxel.
Etwas bescheidener in den Ausmaßen ist dieses Wasserfahrzeug - gerade werden die Ruder ausgeteilt - noch schnurrt der Außenborder und die Insassen ahnen noch nicht, auf was sie sich da eingelassen haben.
Wenig später ist es dann soweit: Klar bei Ruder und es geht los. Klimaschonend aber schweißtreibend wird sich das stolze Schiff durch das Ruhrgebiet bewegen, durch schiere Muskelkraft. Schöne Sache, von außen betrachtet...
Diese lange Kaimauer ist interessant, sie liegt direkt an der Einmündung des Datteln-Hamm-Kanals DHK in den Dortmund-Ems-Kanal DEK. Früher wurde hier Kohle geladen, denn an dieser Stelle stand die Zeche Emscher-Lippe.
Hier mal ein Luftbild zur besseren Orientierung. Von rechts kommt der DHL, quer durchs Bild verläuft der DEK, oben zweigt nach links der Wesel-Datteln-Kanal WDK ab - die riesige Fläche der ehemaligen Zeche Emscher-Lippe ist gut zu erkennen. .
Weitere Informationen auf meiner Datteln-Seite Einmündung des DHK (rechts) in den DEK , Foto: Wirtschaftsförderung Stadt Datteln Hier der Blick von der Fläche auf den DHK - was ist das besondere an diesem Areal? Hier entsteht ein neues Wohnviertel am Wasser, Datteln will seinem Namen als Wasserstadt gerecht werden und plant hier Wohnen und Arbeiten am Wasser, mit Grachtenhäusern und schöner Gastronomie und einer Verlängerung der Promenade und - man höre und staune und freue sich - einem großen Yachthafen!
Was man hier an Spuren antrifft gehört leider noch nicht zu den ersten Arbeiten auf der Fläche - hier wird im Augenblick (2007) ein neuer Düker verlegt. Aber danach? Wer weiß!
Viel Betrieb am Dattelner Meer, hier der Blick in Richtung Lippeüberführung. Bei so schönem Wetter sind jede Menge Ruderer und Kanuten unterwegs und Paddeler natürlich auch
Überall am Kanal nutzen die Menschen das schöne Wetter, der Sommer im Frühjahr, das war 2007 ja nun wirklich extrem. Wann hat man schon mal im April so lange und bei so hohen Temperaturen baden können?
Camping am Kanal (mal wieder) - warum nicht ein paar schöne Stunden oder ein komplettes Wochenende am Wasser verbringen? Grill einpacken, Kühltasche mit und schon steht der Fete am Wasser nichts mehr im Wege.
Oder auch einfach nur für ein paar Stunden zum Schwimmen an den Wasserweg, mit Freunden oder mit der Familie - der Spaß ist garantiert - und dem Skipper die lauten Schreie beim Näherkommen: "Mach uns Wellen!!!!"
Das Wetter ausnutzen - dachten sich auch diese Sonnenanbeter - und setzten sich auf den schönen warmen Sportbootwartesteg vor der Schleuse Wanne-Eickel - irgendwie nicht so ekelig natürlich wie das feuchte Gras, eher urban diese Betonfläche und da wird dann auch das Handtuch nicht dreckig und der Designer-Bikini auch nicht. Problem nur: Dieser Wartesteg wird benutzt! Also nähere ich mich langsam aber stetig und lasse keinen Zweifel an meiner Absicht aufkommen. Irgendwann ziehen die ersten ihr langen Beine ein, machen etwas Platz - und es nimmt mir tatsächlich jemand die Leine aus der Hand. Höflich sind sie, unsere Kids. Ich bekomme die aktuellen Bundesligastände (Dortmund führt!) - aber ich zeige meine Freude nicht allzu enthusiastisch, schließlich sind wir hier nahe an Gelsenkirchen - und da spielt Schalke, und zwischen beiden Vereinen gibt es eine ziemliche Rivalität, das Revierderby ist jedesmal eine sehr emotionale Angelegenheit. Wobei jetzt, 2007, gönne ich Schlacke jeden Sieg (außer gegen Dortmund) - denn wenn Dortmund schon nicht Deutscher Meister wird (immerhin steigen sie nicht ab) dann soll es Schalke werden, auf jeden Fall ein Verein aus dem Revier (Wenige Wochen später will es die Dramaturgie, dass der BVB den Schalkern die nötigen Punkte für die Meisterschaft abnimmt - in Dortmund).
Als ich diese Bilder im Forum veröffentliche bekomme ich den dringenden Auftrag, die Truppe für den geplanten Konvoi nach Dortmund einzuladen (vor allem die Dame mit dem Leoparden-Bikini). Habe ich natürlich sofort zugesagt - auf der Rückfahrt werde ich sie alle fragen - nur: Da war der Steg leer! Schade!
Leider hat die ungebremste Freizeit am Kanal auch ihre Schattenseiten, überall schwimmt irgend etwas im Wasser herum. Flaschen sind da noch die harmlosen Hinterlassenschaften, Bierkästen viel gefährlicher, so halb auf Tauchstation und die vielen Knüppel und Äste, die ins Wasser geschleudert werden, die vielen Plastiktüten die nur darauf lauern, einen Kühlwasserzulauf zu verstopfen.
Stippvisite in Oberhausen! Rauf auf den Gasometer und Fotos machen, bei so schönem Wetter mit echtem Weitblick voll der Bringer - jedem nur zu empfehlen!
Selbst das Riesenrad ist aus 117m Höhe ein Winzling! An allen Aussichtsstellen auf dem Dach gibt es Karten, so dass die Orientierung leicht fällt. Viele High-Lights aus dem Ruhrgebiet sind von hier prima zu erkennen.
Zu allererst einmal der Yachthafen am Fuß des Giganten - die Heinz-Schleußer-Marina Oberhausen, klein aber fein und jedem wegen ihrer unschlagbaren Lage zu empfehlen. Das blaue Band des Rhein-Herne-Kanals ist gut zu erkennen, daneben die Emscher und dazwischen, man glaubt es kaum, die Emscherinsel! Sie beginnt in Castrop und ist etwa so groß wie Juist! Die Insel beherbergt u.a. ein komplettes Stadion, nämlich das Niederrhein-Stadion von Rot-Weiß Oberhausen. Zur Zeit laufen Planungen, die gesamte Emscherinsel zu einer einzigartigen Naturlandschaft zurück zu "entwickeln" - die Emscher wird in wenigen Jahren ein sauberer munterer Fluss sein. Im Augenblick wird der Emscherkanal gebaut, der die gesamte Abwasserfracht unterirdisch transportieren soll. Oberirdisch ist dann nur noch Quell- und Niederschlagswasser zu finden.
Die große Halde Prosper Haniel und vorn blitzt der grüne der Kirchturm der Auferstehungskirche auf, rechts in der Bildmitte die St. Antoniuskirche und vor der Halde die Heidekirche. Wer jetzt meint, ich sei nicht nur Kenner alles Yachthäfen sondern als bibelfester Kirchenbesucher auch in allen Gotteshäusern des Ruhrgebietes zu Hause irrt - auf dem Gasometer gibt es hervorragende Gelände- und Gebäudebeschreibungen für alle Richtungen - das könnte jeder!
Fördergerüst Paul-Reusch-Schacht und Gelände der Landesgartenschau 1999 und in der Bildmitte das Filmstudio Digital Renaissance. Im Hintergrund das Kraftwerk Scholven in Gelsenkirchen. Diese Bilder sollen nur als kleine Appetithäppchen dienen - selbst rauf gehen und staunen!
Der Hafen ist richtig voll - immer mehr Boote machen hier für ein paar Tage fest - hier gibt es viel zu sehen! Wie schon immer von mir vertreten: Das Ruhrgebiet kommt weg von seinem Image als notwendigem Übel bei der Überführung des Bootes an die Nord- oder Ostsee, es wird zunehmend zum Ziel, zumindestens aber wird der Weg nicht mehr als verlorene Zeit betrachtet. Oberhausen hat mit seiner einmaligen Lage im Umfeld vieler Attraktionen einen Großteil des Verdienstes daran!
Weitere Informationen über den Yachthafen Oberhausen auf meiner Oberhausen-SeiteAn diesem Wochenende macht der Vercharterer cardinalboating aus Ostdeutschland hier Station um für seine Boote und das Revier zu werben. Viele Menschen wollen an den Probefahrten teilnehmen, teilweise gibt es richtige Schlangen.
Den ganzen Tag über legt die
Cassiopeia ab zu Spritztouren auf dem Rhein-Herne-Kanal ab. Natürlich fahre ich als Steg-Nachbar auch mal mit. Den gedrosselten Motor hört man wirklich kaum, die hydraulische Kraftübertragung tut ein Übriges um ein ruhiges Reisen zu ermöglichen. Die Skipperin freut sich über mein Lob bezüglich des ruhigen Laufes und verrät mir, dass die Entwicklung noch weiter geht: Bei der nächsten Generation wandert der Motor in die Badeplattform, durch die Hydraulik gar kein Problem und der kurze Zeitraum beim Crew-Wechsel kann so besser genutzt werden, da die Putzkolonne nicht mehr auf die Techniker warten muss, denn die arbeiten dann ja von außen -für Vercharterer ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Und innen gibt es dadurch auch mehr Platz. Gute Idee auch für Privatboote!
Der starke Wind macht Probleme, das An- und Ablegen geht nur unter energischem Einsatz des Bugstrahlruders, auch hier gesteht die Skipperin, dass das bei solchen Probefahrten ("Das können Sie doch auch") für einigen Nervenkitzel sorgt - das muss eben klappen und auch noch leicht aussehen, Unerfahrene bekommen die Details ja auch nicht so mit.
Oberhausen hat noch mehr Besucher an diesem Tag, nicht alle kommen mit dem Boot, einige sind mit potenten Zweirädern angereist und haben sich auch entsprechenden gekleidet - schicke Kopfbedeckung mit ansprechender Dekoration inklusive.
Oberhausen bekommt immer noch mehr Besuch: WSP 14 läuft in den Hafen und macht fest! Besonderer Grund? Sie scheinen sich besonders für ein Boot zu intressieren - oder ist es doch nur eine normale Hafenkontrolle - keine Ahnung. Auf jeden Fall lockt auch das schicke Polizeiboot Schaulustige an.
Plakette gefällig? Wahrscheinlich nur ein Besuch im Rahmen der Aktion "Aufgeklart" -
WSP 14 im Yachthafen Oberhausen.
Im nahen Klettergarten kann man manchmal nur die Luft anhalten - hoch in den Wipfeln der Bäume turnen da Menschen wie Du und ich herum, nach kurzer Einweisung in die Sicherheitseinrichtungen geht es los, ganze Familien sind unterwegs. Sieht echt spektakulär aus!
Ein anderes Vergnügen bietet das nahe CentrO - hier ist an einem solchen Tag wirklich der Bär los. Volle Läden, volle Gaststätten, volle Kassen - jedenfalls für die Betreiber. Hier herrscht das pure Konsum-Vergnügen, nirgendwo ist das Geldausgeben leichter als hier.
Und wer es einfach etwas gemütlicher möchte - nun, der gönnt sich ein paar bezahlbare Drinks in der Strandbar am Yachthafen. Mittlerweile entwickelt sich Robins Bar hier zu einem Geheimtip auch für Radler. Die Bootsleute kennen die Adresse (Neudeutsch: Location) ohnehin schon. Hier kann man gemütlich sitzen fernab vom Getöse des Konsum-Tempels und die Zehen in den Sand graben. Seele baumeln lassen mit Blick auf den Hafen - so funktioniert Entspannung!