Das Erdbeben von 1965 hat Spuren hinterlassen, die in Exa Goniá und Mésa Goniá noch deutlich zu sehen sind. Kartenstudium vor der Fahrt, denn wir wollen uns lange Fußwege ersparen. Der Erfolg dieser guten Vorbereitung war durchschlagend: sehr langer Fußmarsch und schweißtreibender Aufstieg!

Gespenstische Szenerie - verfallene Häuser, die Zerstörungen sind überall noch deutlich zu erkennen. Vor allem in Mésa Goniá fielen die meisten Häuser dem Erdbeben zum Opfer und wurden nicht wieder aufgebaut, die Bewohner siedelten sich in der Regel im nahen Kamari an.

Das Beben ereignete sich am 9. Juli 1956 und erreichte die Stärke 7,8. Santorini war am stärksten betroffen, 40% aller Gebäude wurden zerstört. Die 4 Meter hohe Flutwelle richtete auch auf dem Festland Schäden an.


Am 10. Juli gab es erneut einen schweren Erdstoß, der Teile der Caldera-Wand einstürzen ließ! Mehr als 4o Menschen kamen ums Leben.


Und zwischen den Ruinen romantische Ecken, Treppen, Winkel...
...und blaue Stühle auf weißer Terrasse:

Eine Taverne mit kaltem Bier und Soda und Frape

Das hatten wir uns redlich verdient, der Autor dieser Zeilen.

Es war zwar keine Offenbarung und erst recht kein Mythos, aber nach einem langen und anstrengenden Aufstieg schon was Feines: Mythos-Lager, einmal so richtig ins Bild gesetzt!

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