Nach einer gebührenden Pause geht es dann ab ins Wasser. Perissas Strand ist ein hervorragender Badestrand, sehr feiner Sand, nicht so kiesig-steinig wie etwa in Kamari.

Am Strand haben auf Santorin im Augenblick die chinesischen Masseure Hochkonjunktur, im Minutenabstand schauen sie bei allen Sonnenanbetern vorbei und bieten von der Fußmassage bis hin zu aufwändigeren Berührungen das gesamte Spektrum der Massage an. Bei uns natürlich völlig ohne Resonanz, schließlich haben wir Manni und der hat das alles drauf. Ruck-Zuck macht der die anstrengende Wanderung vergessen

Zurück geht es auf dem Wasser, ein kleines Boot soll uns um Kap Mesa Vouno herum nach Kamari bringen. Jede Stunde legt es an und gerade kommt es wieder um die Felsnase herum.

Die Marieva läuft einach auf den flachen Strand, die Schraube dreht sich langsam weiter und drückt das Boot nach vorn, so dass alle aus- und einsteigen können, was je nach Konstitution mehr oder weniger elegant gelingt.

Und schon geht es ab, der Strand bliebt zurück und mit ihm Perissa und Marcos, letzter Blick von dieser Seite auf den Profitis und die Horchstation der Militärs.

Da der Kapitän ja irgendwann einmal kassieren muss, bekommt die neben ihm sitzende Dame das Ruder in die Hand gedrückt und wird so zur Steuerfrau. Ab und an dirigiert er sie mit kurzen Richtungshinweisen - sie tut sich etwas schwer, denn sie soll verdammt nah an die Wand fahren

Dazwischen sollen wir durch - doch im kritischen Augenblick übernimmt der Meister höchstselbst die richtungsgebende Verantwortung...

..und wir passieren die Engstelle ohne Schramme.

Vorn am Bug lässt es sich prima sitzen, und natürlich fasziniert die gigantische Wand an Backbord!

Gespannente Blicke nach oben - denn in den Felsen gibt es so manches zu entdecken. Es sind zwar nicht die berühmten Felsengräber von Kap Exomitis, aber....

...so ähnlich sieht es da oben schon aus: Große Hohlräume öffnen sich im Fels, manchmal lassen sich schmale Wege ausmachen - sicher sind auch das hier irgendwelche Spuren menschlichen Schaffens.

Blick mit dem Tele auf die Löcher im Fels.

Kap Mesa Vouno - Kamari kommt in Sicht, aus dem Schatten der Felswand heraus schiebt sich das Boot in die sonnenbeschienene Bucht von Kamari

Dort wiederholt sich die Prozedur: Auf den Strand und den letzten Meter geht es durchs Wasser - danach ist dann gleich wieder eine Stärkung angesagt...

In Hookes Bar wird der Ausflug bei Espresso und Mythos würdig abgeschlossen. Das war der Gang nach Perissa 2006.

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