Santorini 2001

Bericht von Karl-Heinz Czierpka

Fira oder Thira..., 2. Teil:

Kreuzfahrtschiffe auf Reede. Deutlich ist der Pfad zu sehen, auf dem die Mulis in die Stadt hochgehen, daneben schwach die Trasse der Seilbahn, "Cable-Car" genannt.

Viele Kreuzfahrtschiffe laufen Santorini an und liegen in der Regel vor Fira auf Reede. Die Touristen werden dann ausgebootet und durch die engen Gassen "getrieben"....

...wo sie von smarten Türstehern taxiert werden, die versuchen, sie durch freundliche Ansprache in die Läden zu locken. Viele Juwelier- und Schicki-Micki-Läden buhlen um das Geld der betuchten Weltenbummler.

Blick in der Dämmerung eines diesigen Tages über die Caldera, den ehemaligen Krater. Drüben blitzt das Leuchtfeuer von Cap Akrotiri, rechts spitzt noch gerade Nea Kameni hervor. Dort brodelt es noch heute, Schwefeldämpfe steigen auf und wenn man die Hand in den Sand steckt, wird es mächtig warm.

Der Sonnenuntergang ist schon "breathtaking" - wie die vielen Hotels und Restaurants in ihrer Werbung versprechen. Auf hunderten von Terrassen verfolgen tausende von Besuchern das allabendliche Schauspiel. Je nach Restaurant wird der Sonnenuntergang durch klassische oder aber typisch griechische Musik oder aber irgend eine andere (mehr oder weniger) passende akustische Kulisse untermalt. Bei besonders "gelungenem" Farbspiel gibt es schon mal Applaus.

Absolut atemberaubend, wenn Fira nach dem Sonnenuntergang in der Dunkelheit versinkt und tausende von Lampen die vielen kleinen Hotels und Bars erleuchten...

...und unten auf dem Wasser die großen Kreuzfahrer ihre Passagiere einsammeln, von kleinen Barkassen herangeschafft, die geschäftig zwischen den Schiffen und dem Kai hin- und herfahren.

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